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Aufarbeitung: Mein Kind ist bei Jesus

Hallo!
Zufällig bin ich auf Ihre Homepage gekommen.

Ich kann die gleiche Erfahrung bestätigen, wie viele andere Frauen auch:
Zuerst habe ich meine Abtreibung verdrängt. 12 Jahre danach kam ich zum Glauben, habe diese Abtreibung meinem Seelsorger gebeichtet, habe Vergebung erfahren durch Jesus.

Aber den Trauerprozess habe ich nicht durchgearbeitet. (Vermutlich war mein männlicher Seelsorger in diesem Bereich zu wenig kompetent.) Denn weitere 10 Jahre später fiel ich eine Depression. Durch Gebet wurde mir bewusst, dass der Grund die damalige Abtreibung war. Jesus hörte und erhörte mein Weinen um das getötete Kind und bald durfte ich wieder freier werden.

31 Jahren nach dieser Abtreibung führte Gott mich wieder zu diesem Thema und ich spürte, wie mich die Trauer immer noch plagte. Nach einem ¾ Jahr führte mich Gott zu einer Seelsorgerin die in diesem Bereich Erfahrung hat.

Sie machte mich darauf aufmerksam, dass ich den Verlust immer noch nicht verarbeitet habe, dass ich das Kind noch nicht "beerdigt" habe. Sie riet mir, ich solle dem Kind einen Namen geben und ich soll dieses Kind (ich fühle, dass es ein Mädchen ist), Jesus geben. Ich soll an den Ort zurück gehen, wo die Abtreibung stattgefunden hat und soll mein Kind Jesus in die Arme geben. Das tat ich und im Gebet habe ich Jesus noch mal um Vergebung gebeten, dass ich mein Kind töten ließ.

Die Seelsorgerin betete für mich, dass ich nun auf eine gesunde Art und Weise eine geistliche Mutter sein kann für die jungen Frauen mit denen ich in der Gemeinde zu tun habe.

Seit diesem Gespräch fühle ich mich sehr erleichtert. Jesus hat mich von der Schuld und der Trauer befreit! Jetzt bin ich eher traurig über den Verlust meines Kindes. Vorher hat mich diese Trauer regelrecht geplagt. Jetzt denke ich gern daran, dass mein Kind bei Jesus ist und ich es einmal wiedersehen werde.