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An die beiden Ärzte der Abtreibungspraxis!

Sie, ich weiß nicht mehr, ich glaube es war ein blonder Arzt, haben an mir vor circa zwei Jahren einen Abbruch vorgenommen.

Ich vermute, Sie dachten damals, dass Sie mir damit einen Gefallen tun würden.

Ich kann ihnen versichern, dass Sie mir damit keinen Gefallen getan haben. Ich war in einer sehr großen Notsituation. Ich hatte kein Geld und Probleme mit meinem Freund. Die Beratung bei Pro Familia war nicht so, dass man mir geholfen hätte einen Ausweg zu finden, sondern der Schein wurde mir, ohne dass ich danach gefragt hatte, "prophylaktisch" gegeben.

In der ersten Euphorie nach dem Abbruch dachte ich, jetzt wären allen Probleme gelöst. Als mir danach bewußt wurde, was ich getan hatte, nämlich dass ich mein Kind hatte ermorden lassen, bin ich seelisch zusammengebrochen. Ich wollte in das "Nichts" zu dem Kind; fühlte mich seelisch tot und dachte nie mehr froh leben zu können. 2 ½ Jahre habe ich in schlimmster Trauer verbracht. Ich wußte, dass ich ein riesengroßes Unrecht begangen hatte. An dem Kind und an mir. An dem Kind, weil ich ihm das Leben hatte nehmen lassen, und an mir, weil es mein Kind war. Die Liebe schon da war und ich jetzt die Mutter eines toten Kindes bin, das ich selber hatte zu Tode bringen lassen. Das Alles ist entsetzlich!

Ich habe mir sehr viel Hilfe geholt, seelischen, geistlichen und therapeutischen Beistand, so dass ich heute in der Lage bin damit zu leben. Das, was gewesen war, bleibt zwar, und es tut mir nach wie vor leid, aber ich habe gelernt, dass ich damals eine Grenze überschritten habe, die man als Mensch nicht überschreiten darf, dass man als Mensch das Leben immer schützen muss. Und sieht alles noch so schwierig aus!

Das Leben ist sehr, sehr wertvoll und positiv. Ich werde so etwas nie, nie mehr machen.